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Für zwei Jahre zeigt die Temporäre Kunsthalle Berlin an einem geschichtlich aufgeladenen Ort aktuelle internationale Kunst. Im Spannungsverhältnis zur Museumsinsel und allen vorherigen und späteren Nutzungen des Schlossplatzes repräsentiert sie Zeitgenossenschaft im Zentrum Berlins. Die Architektur von Adolf Krischanitz wird als "Projektionsfläche" von Innen und Außen verstanden, auf der sich künstlerische Entwürfe einer großen Öffentlichkeit stellen. Mit dem "white cube" wird ein Ort definiert, der sich frei von architektonischen oder städtebaulichen Kontexten präsentiert. Diese Freiheit wird genutzt, um Kunst mit Blick auf die Zukunft in der Mitte Berlins zu präsentieren. Die Temporäre Kunsthalle Berlin ist eine private Initiative. Nach Ablauf der zwei Jahre auf dem Schlossplatz wird sie neue Standorte von internationaler Bedeutung bespielen.